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1981-1996 war sie Tonschnittmeisterin für E-Musik bei dem größten Tonaufnahmestudio Russlands “Melodia“.
Sie fang mit Analog-Schnitt in der Restaurationsabteilung im Produktionsreihe “The world’s leading interpreters of music“
im Auftrag der Philophonistengesellschaft Russlands an und danach mit Digital-Schnitt
auf Digitalgeräten von STUDER und SONI (Y-Matic).
Im Jahre 1987 wurde ihr die höchste Qualifikationsstufe zuerkannt.

Die Besonderheit dieses Berufes in Russland bestand darin, dass der Tonschnitt in der E-Musik nur von Berufsmusikern (nach Abschluss eines zusätzlichen technischen Kurses) ausgeübt wurde.
Dabei konnten Schnittmeister sogar die schwierigsten Partituren lesen und führten den Tonschnitt
nach der Besprechung mit dem Tonregisseur und den Interpreten vollkommen selbstständig durch.
In ganz Russland gab es nur ein Duzend solcher hoch qualifizierten Spezialisten für digitalen Tonschnitt.
Irina Skrynnik wirkte bei der Produktion von mehr als 100 Schalplatten und 200 CD.
Darunter sind zahlreiche Aufnahmen der berühmtesten russischen Interpreten und Dirigenten
(Natalia Gutmann, Evgeni Svetlanov, Michail Pletnjev, Vladimir Atlantov,
Elena Obraszova,
Evgeni Nesterenko, Irina Arkhipova),
der Preisträger des Tschajkowski-Wettbewerbs,
der russischen Wunderkinder des Programms “Neue Namen“,
Mitschnitte der Opernaufführungen vom Bolschoj Theater
(“Cosi fan tutte“, “Boris Godunov“, “Khovanshina“, "Ivan Susanin“, “Der goldene Hahn“),
CD-Reihen (14 frühen Sinfonien von Haydn).
Seit 1997 wohnt Irina Skrynnik in München.
Zurzeit konsultiert sie die Plattenfirma Russian Compact Disc (Prag).
Zudem ist Irina Skrynnik eine wundervolle Zeichnerin, die mit sprühender Fantasie und viel Humor
illustrierte 1996 das Buch ‘Unewige Gedanken’ von Michail Genin.
Logo für das Projekt ‘Die MusikerZunft der Zukunft’ stammt ebenfalls aus ihrer Feder.
HIER FINDEN SIE DIE ZEICHNUNGEN VON IRINA SKRYNNIK:
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