Aus einem Interview

Concerts

C‪OMPOSER'S RECITAL VLADIMIR GENIN on 5th Luf-Parade Moscow Bashmet-Center 7th of October 2017
C‪OMPOSER'S RECITAL VLADIMIR GENIN Valeriy Sokolov & the Ukrainian Chamber Orchestra
Kiev, National Philharmonic of Ukraine 10th of April 2018
VALERIY SOKOLOV & The Ukrainian Chamber Orchestra  Iffeldorfer Meisterkonzerte 13th of April 2018
VALERIY SOKOLOV & The Ukrainian Chamber Orchestra erstKlassiK in Hallbergmoos 14th of April 2018
C‪OMPOSER'S RECITAL VLADIMIR GENIN Munich Philharmonic Gasteig 15th of April 2018

Piano-Masterclasses

  PIANO WORKSHOP 24-25 February 2018 Steinway Haus München
AUSTRIAN MASTER CLASSES 25-31 March 2018 Schloss Zell an der Pram
AUSTRIAN MASTER CLASSES 19-25 August 2018 Schloss Zell an der Pram

New CDs

LES FLEURS DU MAL "Disc of the Month"
Music Web International: 1 / 2 / 3
Amazon / JPC

New score editions

Ries & Erler Music Publishing Berlin

Interviews

Süddeutsche Zeitung vom 4. November 2015
Münchner Künstlerhaus Jourfixe-Blog

Multimedia project "THRENODY FOR THE VICTIMS IN UKRAINE"

  Video / EUROMAIDAN PRESS / Евромайдан (русский) / FaceBook

 

 

 



News

L. P.: Kann man heute noch von einer  typischen Tonsprache eines Komponisten sprechen und wie bestimmt sich eine solche Sprache heute?

V. G.: Jeder der großen Komponisten hatte eine eigene unverwechselbare Sprache, auch wenn viele dieser Sprachen innerhalb einer Stilrichtung lagen.
Heutzutage ist es meistens unmöglich einen Komponisten vom anderen zu unterscheiden. Schuld daran ist eine rein technische Herangehensweise an das Komponieren. Jeder Mensch ist ein Unikat, und wenn er sich selbst offenbart, mit all seinen Gefühlen und Gedanken, dann wird seine Musik zwangsläufig etwas Individuelles haben. Wenn er aber nur damit beschäftigt ist, dass alle ihn als ausreichend "modern", "zeitgemäß", "gegenwärtig" bewerten, wenn er nicht nach Ausdruck von seinem wahrem Ich strebt, sondern nur nach effektvollem und zeitgerechtem Äußeren, nach der heutige Mode alles Menschliche zu vermeiden, um einer neuen konzeptionellen Kunst zu entsprechen und damit gefällig zu sein - dann ist es kein Wunder, dass sich jeder jedem ähnelt: Es kann ja keine großen Unterschiede unter attraktiv glitzernden  Bonbonpapier-Sorten geben! Vor lauter Angst  als altmodisch abgestuft zu werden, wollen die meisten nicht erkennen, dass das, was früher modern und rebellisch war, heute längst zu einem abgestorbenen akademischen Dogma geworden ist.

L. P.: Wie würden Sie Ihre Komposition beschrieben? 

V. G.: Etwas über meine Musik zu sagen, fällt mir schwer. Eigentlich braucht nur solche Musik eine Beschreibung, die selbst nicht genug aussagekräftig ist. Wir leben in einer Zeit der „konzeptionellen“ Kunst: Das bedeutet, dass ein Kunstwerk aus eigener Kraft nicht viel bewirken kann; es ist ohne eine verwickelte, ausgeklügelte und pseudophilosophische Deutung kaum lebensfähig. Ein auffallender Titel, Erklärungen des Autors oder eines Kunstwissenschaftlers – das sind all die Krücken, auf denen sich ein Werk heutzutage zum Publikum schleppt. Die Kunst wird dadurch zur angewandten Kunst und zum Design, das oft nett und interessant, doch ziemlich sinn- und gefühlsentleert ist.  
Ich hoffe, dass sich die Menschen ohne Deutungen direkt von meiner Musik angesprochen fühlen.    

 

 

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Piano-Masterclasses

    PIANO WORKSHOP  24-25 February 2018 Steinway House Munich    
    AUSTRIAN MASTER CLASSES 25-31 March 2018 Schloss Zell an der Pram
    AUSTRIAN MASTER CLASSES 19-25 August 2018 Schloss Zell an der Pram  

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   C‪OMPOSER'S RECITAL V. GENIN Moscow Bashmet Center October 7, 2017
   C‪OMPOSER'S RECITAL V. GENIN National Philharmonic Kiev April 10, 2018
   VALERIY SOKOLOV & Orchestra  Iffeldorfer Meisterkonzerte April 13, 2018 
   VALERIY SOKOLOV & Orchestra erstKlassiK in Hallbergmoos April 14, 2018
   C‪OMPOSER'S RECITAL V. GENIN Munich Philharmonic Gasteig April 15, 2018

 

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Über unsere Konzertreihe
Jubiläumsprogramm 2017/18
14. 10. 2017 : Barock meets Jazz
25. 11. 2017: Double Drums
14. 04. 2018: Kammerorchester
30. 06. 2018: Nostalphoniker