Michail Genin

Concerts:

  Association internationale Dimitri Chostakovitch  Paris 28 May 2017

Piano-Masterclasses:

  AUSTRIAN MASTER CLASSES 20-26 August 2017 Schloss Zell an der Pram

  AUSTRIAN MASTER CLASSES 25-31 March 2018 Schloss Zell an der Pram

  PIANO WORKSHOP 18-19 March 2017 Steinway Haus München

New CD:

LES FLEURS DU MAL by Amazon / Music Web International: "Disc of the Month"

New editions:

Ries & Erler Music Publishing Berlin

Interviews:

SZ 4. November 2015

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News

ins Deutsche übersetzt von Peter Ott

Mit dem Schreiben von Aphorismen habe ich sehr früh angefangen – meine Frau und die Kinder schliefen noch.

Wie klein doch die Welt ist! Man stößt immer nur auf sich selbst.

Eigentlich mag ich es nicht, in den Spiegel zu schauen, und jahrelang habe ich es auch vermeiden können, aber neulich blinzelte ich doch ein wenig – mein Gott! wie alt war er geworden!

Wer will, der kann, und wer nicht kann, der soll nicht wollen.

Es gibt Menschen, mit denen man alles teilen möchte, was sie besitzen.

Geben Sie mir doch bitte meine Vergangenheit zurück – in der hatte ich eine so helle Zukunft!..

Nicht alles ist so schlimm, wie es scheint. Vieles ist noch viel schlimmer.

Die Bildung geht verloren, doch die Bildungslücken bleiben uns erhalten.

Warum beeilt sich die Zeit? Um Ewigkeit zu werden.

Ideen leben, sobald für sie gestorben wird.

Mit dem Knebel im Mund spricht es sich schlecht; dafür denkt es sich aber wunderbar!

Der Mensch kann alles! Genau das macht mich hellhörig...

Stillschweigen des Volkes = Gold des Tyrannen.

Für die im Paradies Lebenden – ist die Hölle reine Exotik.

Der Duft von Freiheit wirkt auf Sklaven erstickend.

Bei der Leibesvisitation wurde nichts Kompromittierendes gefunden außer der Intelligenz.

Das Geständnis der Schuld mildert das Urteil des Unschuldigen.

“Heutzutage erheben die Leute ihren Kopf viel wagemutiger“, gestand der Henker offen, “das Arbeiten mit ihnen ist angenehm einfach geworden!“

Je wahrhaftiger die Lüge, umso gefährlicher ist sie.

Der Hungrige ist gutmütig, wenn er satt ist.

Die Opfer haben kein Alibi: sie können immer auf frischen Tat ertappt werden.

Die zeitgenössische Justitia: auf den Augen die Binde, in den Ohren die Watte, im Mund den Knebel.

Man kann die Seele töten, auch ohne ihr eine Existenz zuzugestehen.

Zuletzt ist der einzige Vorteil des Sklaven – er kann der Freiheit nicht mehr beraubt werden.

... Selbst die Unsterblichkeit dauert nicht ewig.

Die Größten unter uns pflegen selten am Leben zu sein.

Das sicherste Merkmal des echten Poeten ist das Staunen über eine Welt, die durch seine eigene Phantasie erschaffen wurde.

Nicht der ist Schriftsteller, der schreibt, sondern der, der auch gelesen wird.

Ob ein Mensch gelebt hat oder nicht, kann man erst nach seinem Tod sagen.

Mancher scheint zur Intelligenz zu gehören, ist aber gar nicht so übel.

Wie kann einer nur so viele Fehler alleine machen?! Sie sind bestimmt ein eifriger Arbeiter!

Wie selten der Mensch doch die Hauptrolle im eigenen Leben spielt!

“Machen Sie doch Licht“, schrie der Zuschauer.
“Mir wird hier ganz Angst und Bange so allein!“

Hätte der Bildhauer rechtzeitig alles Überflüssige abgeschlagen, bliebe von dem Denkmal nur der Sockel übrig.

Alles Geniale ist einfach, sagte die Amöbe schon immer.

Auf den Homo sapiens blickend sinniert der Affe: “Es gibt wirklich keine Grenzen für meine Vervollkommnung!“

“Du bist mein Sternchen“, hauchte er.
“Du auch“, seufzte Sie...
Mein Gott, wie weit waren die beiden voneinander entfernt!

Eunuch zu sein, ist keine Anstellung. Das ist Schicksal.

Was haben wir alles noch nicht gemacht!
Und was steht uns noch bevor, nicht zu machen!

Gebe es keine Dunkelheit, dann wäre die Lichtgeschwindigkeit gleich Null.

Die Stille... Welch ein wunderbares Echo erregt sie!

Was ist euch lieber — die eigene Meinung zu besitzen oder alles Übrige?

Trotz der Unsichtbarkeit der Gehirnwindungen ist es sehr auffallend, wenn sie nicht vorhanden sind.

Wie schön sind doch die vielen Dinge, die den Menschen jetzt umgeben! Und mit jedem Tag bedrängender und bedrängender...

Ist das nicht schlimm, wenn die ganze Welt besser lebt, als du? Dann kannst du mit niemandem Mitleid empfinden.

Letztendlich sollte ich beide Augen vor meinen Charakterschwächen zudrücken. Ich habe es satt, mich an ihren Anblick zu weiden.

Das Gewissen quält mich schon lange nicht mehr. Offenbar hat es Mitleid.

Was für ein ausgezeichneter Nekrolog! Könnte man doch damit leben, leben...

Hast du deinen Platz im Leben gefunden, dann warte, bis er frei wird.

Wenn niemand dich beneidet, dann frage dich, ob du richtig lebst.

Denk lieber nach, bevor du den Mund aufmachst, und nur dann schweig.

Lache über einen Witz so lange, bis du seinen Sinn verstanden hast.

Pass auf dich auf! Kann sein, ich brauch dich noch.

Alles, was du brüderlich teilst – gehört auch dir, den Rest nehmen sie schon selber.

Lass dich nicht von schlechten Menschen betrügen! Es gibt doch so viele gute...

Entspricht dein Aussehen nicht deiner Gesinnung, dann wechsle sie.

Lesen Sie doch Bücher! Einige von ihnen wurden speziell dafür geschrieben.

Haben Sie keine Angst vor dem Lebensabend! Er geht auch vorbei.

Stößt du auf keine Schwierigkeiten mehr? Dann bist du bestimmt auf den falschen Weg.

Nichts hilft so gut die Einsamkeit zu überleben wie der Neid.

Kleine Erfolge ärgern richtige Freunde nie.

Die Natur kennt keine Lücken. Deshalb wird die Stelle, die ein Hanswurst frei macht, sofort von einem anderen besetzt.

Die eigenen Charakterschwächen sind leichter zu überwinden, wenn man gegen sie genauso gut angeht, wie gegen die Vorzüge der anderen.

Fällt deine Bescheidenheit niemanden auf, dann ist etwas faul an ihr.

Ein weher Zahn, bei lauter Musik gezogen, lässt den Arzt keinen Schmerz empfinden.

Wenn man sonst schon keine anderen Vorzüge hat, so scheint die Bescheidenheit auch nicht mehr so wichtig.

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